Kohlenhydrate während der Belastung liegen vielen schwer im Magen. FA Vitarade setzt deshalb auf Vitargo, ein Kohlenhydrat mit besonders schneller Magenpassage.
Was Vitargo von Maltodextrin unterscheidet
Vitargo ist eine hochmolekulare Stärke mit sehr großem Molekulargewicht. Weil wenige große Moleküle statt vieler kleiner gelöst sind, bleibt die Osmolarität der Lösung niedrig.
Niedrige Osmolarität bedeutet: Das Getränk verlässt den Magen schneller. Genau das ist der Unterschied, den Sportler bei hoher Intensität bemerken.
Der Energiegehalt bleibt derselbe wie bei anderen Kohlenhydraten. Der Vorteil liegt nicht in der Menge, sondern im Zeitpunkt der Verfügbarkeit.
Warum die Magenpassage im Wettkampf zählt
Bei hoher Intensität wird die Durchblutung des Verdauungstrakts reduziert. Alles, was länger im Magen bleibt, wird dann als Druck oder Übelkeit spürbar.
Ein Getränk mit niedriger Osmolarität umgeht dieses Problem, weil es den Magen zügig verlässt. Für Wettkämpfe über 90 Minuten ist das ein handfester Vorteil.
Im lockeren Training spielt der Unterschied kaum eine Rolle – dort funktioniert auch klassisches Maltodextrin.
Wie viel du je Stunde brauchst
Für Belastungen über 90 Minuten gelten 30 bis 60 g Kohlenhydrate je Stunde als Richtwert. Trainierte Ausdauersportler gehen bei sehr langen Einheiten höher.
Eine Portion mit 50 bis 70 g deckt damit eine Stunde ab. Über die Einheit verteilt getrunken ist die Verträglichkeit am besten.
Wer eine Alternative mit ähnlichem Prinzip sucht, findet sie in Cluster Dextrin – ebenfalls niedrige Osmolarität, anderer Rohstoff.
Wie du die Dose über die Saison einsetzt
1.000 g ergeben je nach Portionsgröße 14 bis 20 Einheiten. Für eine Wettkampfsaison mit wöchentlichen langen Einheiten reicht das über ein Vierteljahr.
Sinnvoll ist es, das Getränk im Training zu testen, bevor es im Wettkampf eingesetzt wird. Neue Produkte am Wettkampftag sind ein vermeidbares Risiko.
Häufige Fragen zu Vitarade
Was ist Vitargo?
Eine hochmolekulare Stärke mit sehr großem Molekulargewicht und dadurch niedriger Osmolarität.
Warum verlässt es den Magen schneller?
Weil wenige große Moleküle statt vieler kleiner gelöst sind – das senkt die Osmolarität.
Liefert Vitargo mehr Energie?
Nein. Der Energiegehalt entspricht anderen Kohlenhydraten, der Unterschied liegt im Zeitpunkt der Verfügbarkeit.
Wie viel brauche ich je Stunde?
30 bis 60 g bei Belastungen über 90 Minuten, verteilt über die Einheit getrunken.
Wie weit reicht eine Dose?
Je nach Portionsgröße 14 bis 20 Einheiten.
Lohnt sich Vitargo im lockeren Training?
Dort funktioniert auch klassisches Maltodextrin. Der Vorteil zeigt sich bei hoher Intensität.
Wie du Vitargo im Training testest
Neue Produkte gehören nicht in den Wettkampf. Sinnvoll sind mindestens zwei lange Trainingseinheiten unter ähnlicher Belastung, bevor das Getränk im Rennen zum Einsatz kommt.
Getestet wird dabei nicht nur die Verträglichkeit, sondern auch die Konzentration: 50 g auf 500 ml sind deutlich konzentrierter als auf 750 ml und können sich unterschiedlich anfühlen.
Wer im Training gut zurechtkommt, hat im Wettkampf eine Variable weniger – und das ist am Ende mehr wert als jedes Prozent Aufnahmegeschwindigkeit.
Wofür sich das Pulver außerhalb der Belastung eignet
Nach einer harten Einheit füllt Vitargo die Glykogenspeicher ebenso auf wie andere Kohlenhydrate. Der Vorteil der schnellen Magenpassage zählt dann, wenn innerhalb von Stunden die nächste Einheit ansteht.
In der Aufbauphase lässt sich dasselbe Pulver als Kalorienquelle nutzen. 70 g liefern rund 280 kcal, die sich problemlos in einen Shake einrühren lassen.
Für den Alltag ist das allerdings die teurere Lösung. Dort reichen Wachsmaisstärke oder Reismehl.
Wie du Kohlenhydrate und Flüssigkeit gleichzeitig planst
Bei langen Einheiten zählt nicht nur die Kohlenhydratmenge, sondern auch die Trinkmenge. 500 bis 750 ml je Stunde sind je nach Temperatur und Schweißrate ein üblicher Richtwert.
Ein Kohlenhydratgetränk deckt beides in einem Schritt ab. Wer zusätzlich reines Wasser trinkt, verdünnt die Konzentration und verbessert die Verträglichkeit weiter.
Bei Hitze steigt der Flüssigkeitsbedarf stärker als der Kohlenhydratbedarf. Dann lohnt sich eine zweite Flasche mit reinem Wasser.
Und noch ein Punkt zur Lagerung: Nach dem Öffnen sollte die Dose fest verschlossen bleiben, weil Kohlenhydratpulver Feuchtigkeit ziehen und dann verklumpen.
Wenn dir Kohlenhydrate im Wettkampf bisher schwer im Magen lagen: 1.000 g Vitargo. Ab in den Warenkorb.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufbewahren. Die angegebene empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.