Kollagen gibt es meist als Kapsel oder als geschmacksneutrales Pulver, das im Wasser sandig wird. BioTech Clear Collagen macht ein erfrischendes Getränk daraus: 20 g hydrolysiertes Kollagen pro Tag, aufgeteilt auf zwei Portionen.
Warum hydrolysiertes Kollagen und nicht einfach Gelatine?
Kollagen und Gelatine bestehen aus denselben Bausteinen – der Unterschied liegt in der Kettenlänge. Gelatine geliert in kalter Flüssigkeit und wird klumpig, hydrolysiertes Kollagen ist in kurze Peptide gespalten und löst sich auch kalt vollständig auf.
Genau das macht ein Getränkepulver überhaupt erst möglich. Mit 91 % Kollagenanteil besteht das Pulver fast vollständig aus dem Wirkstoff – der Rest entfällt auf Säuerungsmittel, Aroma und Rote-Bete-Konzentrat für die Farbe.
Warum die Tagesmenge auf zwei Portionen verteilt wird
20 g Kollagen auf einmal wären ein sehr dickes Getränk – und 400 ml Flüssigkeit in einem Zug. Zwei Portionen zu je 11 g Pulver auf 200 ml sind deutlich angenehmer und lassen sich leichter in den Tag einbauen.
Praktisch bewährt hat sich morgens und abends. Kollagen ist kein Stimulans und nicht an einen Trainingszeitpunkt gebunden – entscheidend ist die Regelmäßigkeit über Wochen, nicht die Uhrzeit.
Wer Kollagen lieber als neutrales Pulver in den Kaffee rührt, findet mit Kollagenpeptiden ohne Aroma die passende Alternative. Wer Protein allgemein aufstocken will, ist mit einem Whey-Isolat besser bedient – Kollagen ersetzt kein vollständiges Protein.
Was Kollagen von einem Proteinpulver unterscheidet
Kollagen ist zwar ein Protein, aber kein vollständiges: Es fehlt Tryptophan, eine der neun essenziellen Aminosäuren. Für den Muskelaufbau ist es deshalb kein Ersatz für Whey oder ein pflanzliches Protein.
Seine Besonderheit liegt woanders: im hohen Anteil an Glycin, Prolin und Hydroxyprolin – genau den Aminosäuren, aus denen körpereigenes Bindegewebe aufgebaut ist. Diese Zusammensetzung findet sich in keiner anderen üblichen Proteinquelle.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Kollagen ergänzt dein Proteinprogramm, es ersetzt es nicht. Wer beides braucht, rechnet die 20 g nicht in seine Proteinbilanz für den Muskelaufbau ein.
Woher Kollagen kommt und warum das relevant ist
Kollagen ist immer tierischen Ursprungs – ein veganes Kollagen gibt es nicht, auch wenn Produkte mit diesem Namen im Regal stehen. Dahinter verbergen sich Nährstoffe, die die körpereigene Kollagenbildung unterstützen sollen, aber kein Kollagen enthalten.
Die gängigen Quellen sind Rind und Fisch. Beide liefern dieselben Aminosäuren, unterscheiden sich aber in der Peptidgröße und damit im Geschmack – Fischkollagen gilt als etwas feiner, Rinderkollagen als geschmacklich unauffälliger.
Für dich heißt das beim Einkauf vor allem eines: Wenn ein Produkt sich vegan nennt und trotzdem Kollagen verspricht, lohnt der Blick auf die Zutatenliste, bevor du bezahlst.
Häufige Fragen zu Clear Collagen
Ist Kollagen ein vollwertiges Protein?
Nein. Es fehlt Tryptophan, eine der neun essenziellen Aminosäuren. Für den Muskelaufbau ist es kein Ersatz für Whey oder pflanzliches Protein.
Was ist der Unterschied zu Gelatine?
Dieselben Bausteine, andere Kettenlänge. Gelatine geliert in kalter Flüssigkeit, hydrolysiertes Kollagen löst sich auch kalt vollständig auf.
Warum zwei Portionen statt einer?
20 g auf einmal ergäben ein sehr dickes Getränk und 400 ml Flüssigkeit in einem Zug. Zwei Portionen zu 11 g sind angenehmer.
Wann merke ich eine Wirkung?
Bindegewebe erneuert sich langsam. Beurteile das Produkt über Wochen, nicht über einzelne Tage.
Wofür ist das Rote-Bete-Pulver darin?
Es dient der Farbgebung. Auf den Kollagengehalt hat es keinen Einfluss.
Kann ich es zusätzlich zum Proteinshake nehmen?
Ja, sie ergänzen sich. Rechne die 20 g Kollagen aber nicht in deine Proteinbilanz für den Muskelaufbau ein.
Wenn dir Kollagenkapseln zu viele und neutrales Pulver zu sandig sind: 20 g als erfrischendes Getränk, aufgeteilt auf zwei Portionen. Ab in den Warenkorb.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufbewahren. Die angegebene empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.