Ein Riegel für die Belastung, nicht für die Diät: Der Nutrend Energy Bar kombiniert Haferflocken, Milchschokolade und Walnüsse in 60 g.
Warum Energieriegel anders aufgebaut sind
Ein Proteinriegel maximiert den Eiweißanteil. Ein Energieriegel maximiert die verfügbare Energie – über Kohlenhydrate, die schnell und langsam wirken.
Hier übernimmt das eine Haferflockenmischung mit 13,5 Prozent Anteil, ergänzt um Glukose-Fruktose-Sirup und Glukosesirup.
Dazu kommen 13 Prozent Milchschokolade, Walnüsse und Erbsenproteinextrudat für einen Eiweißanteil.
Wann ein Energieriegel wirklich sinnvoll ist
Bei einer Stunde Krafttraining braucht niemand einen Energieriegel. Die Glykogenspeicher sind dort nicht annähernd leer.
Anders sieht es bei langen Ausdauereinheiten aus: Ab etwa 90 Minuten wird die Zufuhr von Kohlenhydraten während der Belastung relevant.
Dort spielt ein Riegel mit 60 g seine Stärke aus – er lässt sich unterwegs essen und liefert Energie in kompakter Form.
Warum Erbsenprotein im Energieriegel steht
Erbsenprotein ist pflanzlich, allergenarm und in Extrudatform knusprig. Es erhöht den Eiweißanteil, ohne die Textur weich zu machen.
Für einen Energieriegel ist das ein sinnvoller Kompromiss: etwas Protein, ohne dass der Riegel schwer verdaulich wird.
Wer einen echten Proteinriegel sucht, greift stattdessen zum Protein Crunch Bar oder zum Vegan Protein Layer Bar.
Wie du zwanzig Riegel einteilst
Zwanzig Riegel reichen bei einem täglich drei Wochen. Als Vorrat für lange Einheiten hält der Karton eine ganze Saison.
Sinnvoll ist ein fester Platz in der Radtasche oder im Rucksack – dort, wo der Riegel tatsächlich gebraucht wird.
Häufige Fragen zum Energy Bar
Wofür ist der Riegel gedacht?
Für Energie vor und während längerer Belastungen, nicht als Proteinquelle.
Wie groß ist ein Energy Bar?
60 g. Der Karton enthält 20 Stück, zusammen 1.200 g.
Welche Kohlenhydrate sind enthalten?
Eine Haferflockenmischung mit 13,5 Prozent Anteil sowie Glukose- und Glukose-Fruktose-Sirup.
Brauche ich den Riegel beim Krafttraining?
Meist nicht. Bei einer Stunde Training sind die Glykogenspeicher nicht annähernd leer.
Ist der Energy Bar vegan?
Nein, er enthält Milchschokolade.
Warum steckt Erbsenprotein drin?
Es erhöht den Eiweißanteil und bleibt als Extrudat knusprig.
Wie viel Kohlenhydrate lange Einheiten brauchen
Für Belastungen über 90 Minuten werden 30 bis 60 g Kohlenhydrate je Stunde empfohlen, bei sehr langen Einheiten auch mehr. Ein 60-Gramm-Riegel deckt einen erheblichen Teil davon ab.
Wichtig ist die Kombination mit Flüssigkeit: Kohlenhydrate aus fester Nahrung brauchen Wasser, um zügig aufgenommen zu werden. Ein Riegel ohne Getränk liegt schwerer im Magen.
Wer während der Belastung lieber trinkt als isst, greift zu einem Kohlenhydratgetränk. Für lange Radausfahrten hat sich die Mischung aus beidem bewährt.
Warum die Mischung der Zuckerarten zählt
Glukose und Fruktose werden über unterschiedliche Transportwege aufgenommen. Deshalb enthalten Energieriegel häufig Glukose-Fruktose-Sirup statt nur einer Zuckerart.
Die Kombination erhöht die Menge, die der Körper je Stunde verwerten kann. Für kurze Einheiten spielt das keine Rolle, für Ausdauerbelastungen schon.
Ergänzt wird das hier durch komplexe Kohlenhydrate aus der Haferflockenmischung, die langsamer verfügbar werden.
Wofür sich der 60-Gramm-Riegel nicht eignet
Als Snack in der Diät ist der Riegel zu energiereich. Wer abnehmen will, greift zu einem kleineren Proteinriegel wie dem Designer Vegan Protein Bar.
Auch als Proteinquelle taugt er nur bedingt: Erbsenproteinextrudat erhöht den Eiweißanteil, macht den Riegel aber nicht zum Proteinriegel.
Wie du den Riegel im Wettkampf einsetzt
Im Wettkampf sollte nichts Neues ausprobiert werden. Wer den Riegel dort essen will, testet ihn vorher in mindestens zwei langen Trainingseinheiten unter ähnlicher Belastung.
Feste Nahrung ist bei hoher Intensität schwerer verdaulich als ein Gel oder ein Getränk. Auf dem Rad funktioniert ein Riegel meist besser als beim Laufen.
Praktisch bewährt hat sich, den Riegel in zwei Hälften zu teilen und mit Abstand zu essen – so verteilt sich die Kohlenhydratmenge gleichmäßiger.
Zur Einordnung im Sortiment: Energieriegel, Kohlenhydratpulver und Gels erfüllen denselben Zweck in unterschiedlicher Form. Welche Variante passt, entscheidet die Sportart und die persönliche Verträglichkeit.
Wer lange Einheiten plant, sollte alle drei einmal testen – am besten im Training und nicht im Wettkampf.
Wenn dein Riegel Energie für lange Einheiten liefern soll: 20 Stück zu je 60 g. Ab in den Warenkorb.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufbewahren. Die angegebene empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.