Pad statt Gurtband: die Body Attack Power Grips arbeiten mit einem steifen Gummipad, das über die Stange gelegt wird.
Steifes Pad statt weichem Band
Klassische Zughilfen bestehen aus einem weichen Gurtband.
Dieses Modell nutzt stattdessen ein steifes Pad.
Es wird über die Stange geklappt und mit den Fingern gegriffen.
Der Vorteil: Das Pad lässt sich schneller lösen als ein gewickeltes Band.
Breite Manschette mit Metallschieber
Die Manschette ist breit und gepolstert.
Sie wird über einen Klettverschluss geschlossen.
Ein Metallschieber lenkt das Band um und zieht es straffer.
Dadurch sitzt die Manschette fester als mit reinem Klett.
Wofür Zughilfen gedacht sind
Bei Zugübungen gibt oft der Griff vor der Zielmuskulatur nach.
Eine Zughilfe verlagert die Haltearbeit auf das Handgelenk.
Dadurch lässt sich der Satz weiterführen.
Die Griffkraft selbst wird dabei weniger gefordert.
Schnelles Lösen als Sicherheitsmerkmal
Ein gewickeltes Gurtband bindet die Hand an die Stange.
Bei einem Fehlversuch kostet das Lösen Zeit.
Ein Pad lässt sich dagegen einfach loslassen.
Genau deshalb greifen viele bei schweren Sätzen zu dieser Bauform.
Belegte Angaben statt Schätzungen
Bedarfsgegenstände tragen keine Nährwerttabelle.
Beschrieben werden deshalb Bauform, Ausstattung und Verwendung.
Wir geben nur wieder, was auf dem Lieferantenbild eindeutig zu erkennen ist.
Maße, Materialsorten und Gewichte stehen dort nicht und werden von uns nicht ergänzt.
Verbindlich sind immer die Angaben auf Produkt und Verpackung.
Pad gegenüber Gurtband
Ein Gurtband wickelt sich mehrfach um die Stange und hält sehr fest.
Ein Pad hält weniger fest, lässt sich dafür sofort loslassen.
Welche Bauform passt, hängt von Übung und Gewicht ab.
Ein Beispiel für die klassische Bauform ist die Chiba Powerstrap I.
Das empfindlichste Bauteil
Trainingszubehör begleitet oft mehrere Jahre.
Verschleiß zeigt sich zuerst an den beweglichen Teilen.
Klettflächen, Nähte und Ringe sind die üblichen Stellen.
Ein kurzer Blick vor dem Satz erspart Überraschungen unter Last.
Andere Griffhilfen im Sortiment
Mit Gummiaufdruck arbeitet die Chiba Latzughilfe.
Ein reines Griffpolster ist das Chiba PowerGrips.
Für das Handgelenk allein gibt es die Chiba Handgelenkbandage.
Alle lösen unterschiedliche Probleme.
Was Zughilfen nicht leisten
Sie erzeugen keine zusätzliche Kraft.
Sie verlagern nur, wo die Last gehalten wird.
Wer Griffkraft aufbauen will, macht Sätze bewusst ohne.
Ein Ersatz für Technik sind sie ebenfalls nicht.
Zughilfen im Trainingsalltag
Zughilfen kommen meist erst in den schweren Sätzen zum Einsatz.
Die Aufwärmsätze laufen ohne, damit die Griffkraft mitarbeitet.
So bleibt der Nutzen dort, wo er gebraucht wird.
Wer sie bei jedem Satz trägt, verschenkt Trainingsreiz an den Unterarmen.
Zusammenspiel mit der übrigen Ausrüstung
Zughilfen sind Zubehör und liefern keine Nährstoffe.
Nahrungsergänzung wie das MST Creatin Monohydrate mit 1.000 g gehört in eine andere Warengruppe.
Für Kreatin gilt die Menge von 3 g pro Tag als Bezugsgröße der zugelassenen Aussage.
Für Zubehör gibt es solche Mengenangaben schlicht nicht.
Anpassung über den Klettverschluss
Eine Größenauswahl gibt es nicht.
Die Manschette wird über Klett und Schieber an das Handgelenk angepasst.
Sie soll fest sitzen, aber nicht abschnüren.
Bei kribbelnden Fingern gehört sie sofort gelöst.
Wie lange ein Paar hält
Die Lebensdauer hängt von Trainingshäufigkeit und Last ab.
Das Pad nutzt sich an der Auflagefläche ab.
Der Klettverschluss verliert mit der Zeit an Haftkraft.
Beides sind normale Alterungserscheinungen, keine Mängel.
Was im Paket liegt
Geliefert wird ein Paar, also zwei Zughilfen.
Weiteres Zubehör gehört nicht dazu.
Eine Anleitung liegt in der Regel bei oder steht auf der Verpackung.
Verbindlich sind immer die Angaben des Herstellers.
Erste Sätze zum Eingewöhnen
Die Handhabung eines Pads unterscheidet sich vom Gurtband.
Die ersten Sätze sollten deshalb mit moderatem Gewicht laufen.
So lässt sich der Griff um Stange und Pad in Ruhe finden.
Erst danach folgt das Arbeitsgewicht.
An welchen Übungen sie helfen
Rudern, Kreuzheben und Latzug sind die typischen Einsätze.
Überall dort hält die Hand über längere Zeit ein hohes Gewicht.
Bei Druckübungen bringen Zughilfen dagegen nichts.
Dort liegt die Stange ohnehin nicht in der geschlossenen Hand.
Sitz am Handgelenk kontrollieren
Die Manschette gehört auf das Handgelenk, nicht auf den Unterarm.
Zu weit oben angelegt verliert sie ihre Wirkung.
Nach dem Anziehen ein kurzer Test mit leichtem Zug.
Rutscht sie dabei, wird nachgezogen.
Was unterscheidet die Power Grips von klassischen Zughilfen?
Sie arbeiten mit einem steifen Pad statt mit einem gewickelten Gurtband.
Gibt es die Power Grips in mehreren Größen?
Nein. Die Anpassung erfolgt über den Klettverschluss.
Wozu dient der Metallschieber?
Er lenkt das Band um und lässt die Manschette straffer schließen.
Wird ein Paar geliefert?
Ja, ein Paar für beide Hände.
Ersetzen sie Griffkrafttraining?
Nein. Wer Griffkraft aufbauen will, sollte Sätze ohne Zughilfe machen.
Zughilfen und Bandagen nur so fest anlegen, dass Durchblutung und Beweglichkeit erhalten bleiben. Bei Taubheitsgefühl oder Schmerzen sofort lösen. Bei ausgefransten Kanten oder nachlassendem Klettverschluss nicht weiterverwenden.