Im Ausdauersport hat sich Rote Bete von der Beilage zum Wettkampfmittel entwickelt. Activlab De Luxe Beet Shot bringt das in eine Flasche: 80 ml Konzentrat, gewonnen aus 500 g frischer Roter Bete – eine Menge, die du als Gemüse kaum am Stück essen würdest.
Warum ausgerechnet Rote Bete?
Rote Bete gehört zu den nitratreichsten Gemüsesorten überhaupt. Der Körper wandelt Nitrat über mehrere Stufen bis zum Stickstoffmonoxid um – demselben Signalmolekül, auf das auch Arginin- und Citrullinpräparate abzielen. Der Weg ist ein anderer, das Ziel dasselbe.
Genau deshalb ist die Konzentration entscheidend. 500 g Rote Bete am Stück zu essen ist unrealistisch, 80 ml Konzentrat zu trinken dauert zehn Sekunden. Ergänzt wird das Ganze um Citrullin-Malat, das an derselben Stelle ansetzt.
Wann du den Shot am besten trinkst
Anders als bei Koffein wirkt Nitrat nicht binnen Minuten. Im Ausdauersport ist es üblich, den Shot etwa zwei bis drei Stunden vor der Belastung zu nehmen – der Umwandlungsweg im Körper braucht diese Zeit.
Wer regelmäßig lange Einheiten fährt oder läuft, nutzt ihn auch über mehrere Tage hinweg statt nur am Wettkampftag. Das ist die Anwendung, die im Ausdauerbereich am häufigsten beschrieben wird.
Ein Hinweis, der niemanden erschrecken sollte
Rote Bete färbt. Bei manchen Menschen verfärbt sich der Urin nach dem Verzehr rötlich – das ist harmlos und heißt schlicht, dass die Farbstoffe den Körper wieder verlassen. Wer das nicht weiß, erschrickt beim ersten Mal.
Wenn du zusätzlich auf die Durchblutung setzen möchtest, lässt sich der Shot gut mit reinem Arginin-Pulver kombinieren. Für den Kick vor kurzen, harten Einheiten sind dagegen Pump-Shots mit Stimulanzien die passendere Wahl.
Warum Ausdauersportler auf Nitrat setzen
Der Zusammenhang ist seit einigen Jahren gut untersucht: Nitratreiche Lebensmittel können den Sauerstoffbedarf bei gleichbleibender Belastung senken. Für Läufer, Radfahrer und Triathleten ist das interessant, weil dieselbe Geschwindigkeit weniger kostet.
Rote Bete ist dabei nicht die einzige Quelle – Rucola und Spinat liefern ebenfalls viel Nitrat. Der Unterschied liegt in der Praktikabilität: 500 g Rote Bete als Konzentrat sind ein Schluck, dieselbe Nitratmenge als Salat wäre eine Mahlzeit.
Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Im Ausdauerbereich wird der Shot häufig über mehrere Tage vor einem Wettkampf genommen und nicht nur am Starttag. Wer ihn einmalig probiert und nichts merkt, hat ihn nicht falsch, sondern nur zu kurz eingesetzt.
Ein Wort zum Gewicht, weil es beim Versand auffällt: Der Karton mit zwölf Flaschen wiegt 2,14 kg. Das ist für ein Getränkeprodukt normal, erklärt aber, warum sich eine Sammelbestellung eher lohnt als der Einzelkauf. Wer ohnehin regelmäßig bestellt, nimmt den Karton am besten zusammen mit trockener Ware mit.
Häufige Fragen zum Beet Shot
Wie lange vorher soll ich den Shot trinken?
Zwei bis drei Stunden vor der Belastung. Anders als Koffein wirkt Nitrat nicht sofort, der Körper braucht Zeit für die Umwandlung.
Warum ist mein Urin rötlich?
Das sind die Farbstoffe der Roten Bete. Der Effekt ist harmlos und tritt nicht bei jedem auf.
Enthält der Shot Koffein?
Nein. Er ist stimulanzienfrei und lässt sich deshalb auch abends oder zusätzlich zu einem Booster nutzen.
Kann ich stattdessen einfach Rote Bete essen?
Grundsätzlich ja – die Flasche entspricht allerdings 500 g frischem Gemüse. Diese Menge am Stück zu essen, ist im Alltag kaum machbar.
Schmeckt der Shot stark nach Erde?
Rote Bete hat eine deutliche erdige Note. Gekühlt und zügig getrunken fällt sie weniger auf.
Ist das Produkt nur für Wettkämpfe?
Nein. Im Ausdauerbereich wird er auch über mehrere Tage hinweg vor langen Einheiten eingesetzt.
Wenn du im Ausdauerbereich nach etwas suchst, das ohne Stimulanzien auskommt: 12 Flaschen mit je 500 g Roter Bete im Konzentrat – ab in den Warenkorb.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufbewahren. Die angegebene empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten.